goldener Analphüls Lelo Earl

Test: Entdecke, welcher absurd teure Sextoy für dich gemacht ist

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Der Preis mancher erotischer Accessoires ist manchmal geradezu lächerlich hoch. Zum Glück ist Sex (zwischen Personen, die nicht dafür bezahlt werden, sonst ist das ein anderes Thema) ein Bereich, in dem sich die Qualität nicht so leicht vom Geld beeinflussen lässt. Ein teures Sextoy zu besitzen, ist nicht unbedingt nötig, um zum Höhepunkt zu kommen.

Zugegeben, gute Sextoys zu kaufen, ist oft eine beträchtliche Investition. Und wer regelmäßig Swingerclubs besucht, einem oft ziemlich „hippen“ Ort, muss dafür ein gewisses Budget einplanen. Aber es gibt kein Wunder-Sextoy, das das Geheimnis für richtig guten Sex in sich trägt.

Mit oder ohne Accessoires geht es nur um Lust, Berührungen, Kommunikation, Zuhören und Aufmerksamkeit. Was Sextoys mit absurd luxuriösen Ansprüchen angeht, ist ihr Preis meist nicht durch ihre Funktionen gerechtfertigt, sondern vielmehr durch einen hartnäckigen Snobismus.

Genug des Gequatsches, liebe Leserin oder lieber Leser: Ich lade dich ein, mithilfe dieses wissenschaftlich validierten Tests, der meinem zweifelhaften Hirn entsprungen ist, herauszufinden, welches snobistische, sündhaft teure Sextoy du dir kaufen würdest, wenn du plötzlich unanständig reich wärst.

 

1 – Ohne das gehst du nie aus dem Haus:

Dein Knoblauch-Pod und die riesigen Kopfhörer dazu ♣

Deine Lederstiefel und dein Nietenhalsband ♠

Deine schicke Tasche und dein Blow-out ♥

Dein Evangelium und dein Kruzifix ‡

Deine dunkle Brille und dein Blindenstock ◊

Rausgehen? Warum rausgehen? Drinnen ist doch dein PC! ♦

 

2 – Die perfekte Lektüre für einen völlig entspannten Toilettengang ist deiner Meinung nach:

Linux Mag ♦

Le Figaro ‡

La Fontaines Fabeln (eigentlich nerven sie dich schnell, aber in Braille gibt’s nicht viel Auswahl) ◊

Metallian ♠

Vogue ♥

Les Inrocks ♣

 

3 – Ein toller Abend:

Eine hitzige Diskussion darüber, wie man seinen Glauben am besten erlebt, mit deiner Jugendseelsorgegruppe ‡

Eine Sextoy-Party mit einer zur Tupperware-Verkäuferin umgeschulten Gastgeberin und deinen Freundinnen ♥

Mit deiner Gilde Level 60 erreichen und eine Rüstung finden, die +10 Stärke gibt ♦

Ein stockdunkler Abend, damit du dich kaputtlachst, wenn deine Freunde sich darüber beschweren, dass sie keinen Schimmer sehen ◊

Ein Pop-Rock-Konzert nach acht Stunden Warten und 38 plattgetrampelten Typen, bis du endlich direkt vor der Bühne stehst ♣

Ein norwegisches Death-Metal-Konzert mit Moshpit, Haaren und Bier ♠

 

4 – Da hättest du aber auch eine etwas heißere Idee haben können. Komm schon, ein bisschen Mühe….

Ein Sushi-Abend zu Hause mit deinem/deiner Liebsten, gefolgt von heißem Sex ♦

Ein angesagtes Restaurant in der Stadt mit deinem/deiner Liebsten, gefolgt von heißem Sex ♥

Ein Metal-Konzert mit deinem/deiner Liebsten und Bier, gefolgt von heißem Sex ♠

Ein Treffen in einer Lounge-Bar, gefolgt von heißem Sex ♣

Ein Treffen mit einem Typen/einer Frau mit betörendem Duft und sanfter Stimme, gefolgt von heißem Sex ◊

Die Weihnachtsmesse mit deinem/deiner Liebsten, gefolgt von einem Küsschen auf die Wange ‡

 

5 – Jetzt mal eine etwas gewagtere Idee aus deinen Fantasien… Komm schon, ein bisschen Mühe:

Eine erotische Runde Blinde Kuh mit mehreren Leuten (in dem Spiel bist du wahnsinnig gut) ◊

Eine Orgie mit Drogen und Nutten ♣

Eine Nacht unter freiem Himmel beim Weltjugendtag mit deiner Jugendseelsorgegruppe ‡

Eine Fetischparty mit Vinyl und Bondage ♠

Ein Partnertauschabend mit einem anderen Paar, nachdem ihr ein paar Cosmopolitans getrunken habt ♥

Eine Orgie mit Lara Croft, die nicht zu pixelig ist, Ivy aus Soulcalibur und ihrer Peitsche, Arwen, die nur ihre Elfenkrone trägt, Kara Thrace in Uniform und Sonic dem Igel deinem/deiner Liebsten ♦

 

6 – Auf welches Sextoy hättest du jetzt sofort Lust?

Ein Rabbit ♥

Ein Lichtschwert-Vibrator ♦

Ein OhMiBod ♣

Eine Lederpeitsche ♠

Ein Fairy ◊

Ein Sex-was? ‡

 

Ergebnisse: Welches sündhaft teure Sextoy ist wie für dich gemacht?

Weil ich nett bin, erspare ich dir die Mühe, deine Ergebnisse zu zählen.

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Dir gefallen deine Ergebnisse nicht und du willst alle kleinen Kästchen abwählen, ohne dir einen abzubrechen? Ich verstehe nicht ganz, warum du das machst, wo du doch auch einfach deine Antworten ändern und noch mal auf den Zauberknopf klicken kannst, der sie zählt. Aber ich habe trotzdem einen Knopf vorgesehen, um deine seltsamen Gelüste zu befriedigen.

 

Du hast überwiegend ♠ :

Glückwunsch! Du bist Gothic.

Du würdest zu einem unheimlichen Aristokraten, der in einem Kerker voller Bediensteter in nietenbesetzten Strings haust. Regelmäßig würdest du SM-Orgien veranstalten, zu denen du Leute aus deinem Milieu sowie ein paar junge Jungfrauen einladen würdest, die du für den Anlass verderben könntest. Deinen Lustgefährten würdest du deine kultivierte Verachtung für den Pöbel zeigen.

Dafür bräuchtest du erotische Accessoires, die auf subtile Weise alle Merkmale eines Billigprodukts aufweisen, aber mit einem Hauch von Raffinesse, den man nicht auf den ersten Blick erkennt: ihren Preis.

 

Diese Accessoires bräuchtest du:

Der Sado-Chic-Masturbationsspiegel von Betony Vernon:

Dieser „Sado-Chic“-Masturbationsspiegel, entworfen von Betony Vernon, ist also ein... kleiner Spiegel.

Besonders hässlich ist er nicht. Der passendste Begriff, der mir dazu einfällt, ist... äh... normal. Ach ja, ein Erkennungsmerkmal hat er doch: einen Griff. Vor allem aber verfügt er über eine einzigartige und unerreichte Fähigkeit: Wenn Sie sich beim Masturbieren darin betrachten, sehen Sie Ihr Spiegelbild. Wissenschaftlich bewiesen.

Lassen Sie sich nicht täuschen: Ein gewöhnlicher Taschenspiegel hätte nicht denselben Effekt gehabt. Hätten Sie wirklich gewollt, dass die Lichtstrahlen, nachdem sie sich an Ihrem edlen Körper gespiegelt haben, auf billigem Glas zerschellen und Ihnen ein Spiegelbild wie das einer armen Schluckerin bescheren? Ganz sicher nicht. Unbedingt sofort kaufen, für die bescheidene Summe von 1025 britischen Pfund.

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Der Spiegel, um den es geht

Erhältlich bei Coco de Mer, einem schicken Londoner Sexshop (im Viertel Covent Garden, falls Sie mal dort vorbeikommen), dessen Name auf eine ziemlich besondere exotische Frucht zurückgeht, deren Form an ein Gesäß erinnert.

Der Ostrich Feather Leisure Tickler:

Der „Ostrich Feather Leisure Tickler“ (was man grob mit „Kitzler aus Straußenfeder“ übersetzen könnte), ebenfalls von Betony Vernon entworfen, ist... eine große Feder. Vom Strauß.

Okay, der Piepmatz ist groß. Und wild. Aber für 1800 Euro würde man doch eine Feder vom Archaeopteryx oder wenigstens vom Dodo erwarten. Denn mal ehrlich: Abgesehen von dem kleinen silbernen Knubbel am Federende findet man genau dieselben für ein paar Euro auf weniger eindrucksvollen Websites – aber darauf hinzuweisen, zerstört den herrlich dekadenten Effekt des Objekts (diesen Satz unbedingt mit einer Weintraube im Mund vor einem nackten Diener sagen, der einen Fächer schwingt).

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Die Feder vom Riesenpiepmatz

 

Du hast überwiegend ♣ :

Glückwunsch! Du bist ein Groupie.

Du würdest ein vollwertiges Mitglied der High Society werden. Du würdest auf VIP-Partys an der Côte d’Azur gehen, in der Hoffnung, mit deinem Lieblingsstar Sex zu haben. Im schlimmsten Fall könntest du dich mit einem Kontakt aus zweiter Hand im Rahmen einer Kokain-Orgie begnügen, aber nur, wenn weniger als zwanzig Leute zwischen ihr und dir wären.

 

Diese Accessoires bräuchtest du:

Um als Groupie Sex-Bourgeois so richtig angesagt (wenn nicht gar Pop-Art, so weit kommt’s noch...) aufzutrumpfen, gibt es die Vibratoren von Jimmyjane.

Die Ultimate Members:

Entworfen von Jamie Hewlett, Bassist und Grafiker der Band Gorillaz (hier muss ich zugeben, dass mir der Zusammenhang mit irgendeinem sexy Aspekt völlig schleierhaft ist... Also echt, Gorillaz?!), sehen die Ultimate Members aus wie Mini-Feuerzeuge und kosten fast 300 Euro pro Stück (aber besser kauft man gleich alle sechs, damit die Sammlung nicht zusammengewürfelt aussieht).

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Außerdem ergibt das einen Regenbogen... Ach nein, nicht mal das.

Na ja, immer noch weniger schlimm als das Set aus bonbonrosa Dildos in Form der Penisse der Rammstein-Mitglieder, das anlässlich der Veröffentlichung des Albums „Liebe ist für alle da“ im Oktober 2009 verkauft wurde.

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Die berühmten Rammstein-Dildos

 

Der Little Steel Tonight:

Im selben Stil gibt es bei Jimmyjane auch den Little Steel Tonight, einen Vibrator, den Dave Stewart (ach, ist der hübsch!) auf den Markt gebracht hat, den Musiker von Eurythmics („Swiit driims ar meid of dis“ usw.).

Mit schwarzen Diamanten besetzt (äh, vibrierende Diamanten an den Intimzonen, kratzt das nicht ein bisschen? Ich meine, Diamant schneidet doch grundsätzlich, oder nicht...)., sind die Worte des Songs „Let’s Do It Again“ auf den Vibrator gekritzelt. Hm. Ich sehe kaum, wie Sie diese Kritzeleien während Ihrer Masturbationssession entziffern könnten. Aber falls Ihre Muschi fließend Englisch liest (in hastiger, hingekritzelter Schrift), könnte sie sich beim Lesen ordentlich langweilen und es Ihnen übelnehmen.

little-steel-tonight_cropUrsprünglich für 2000 Dollar verkauft, ist dieses kleine „Wunder“ (hüstel, hüstel...) ausverkauft.

 

Du hast überwiegend ♥ :

Glückwunsch! Du bist ein Fashion Victim.

Endlich könntest du dich ganz deiner Leidenschaft widmen: dem Kauf von Prêt-à-porter-Mode. Jeden Tag würdest du die Modenschauen abklappern, um dein Outfit für den nächsten Tag auszusuchen. Dabei würdest du auf ein Model zeigen, es spöttisch mustern und ausrufen: „Ich will die Klamotten von der Wurst da!“ (Nichts hebt die Stimmung so sehr wie die Moral einer dieser Kreaturen zu ruinieren, die es sich unverschämterweise herausnehmen, diese bezaubernden Klamotten zu tragen, ohne sie gekauft zu haben.)

Und was Sextoys angeht – was für eine Frage: natürlich auch was Modisches!

 

Diese Accessoires bräuchtest du:

Die Luxe-Kollektion von Lelo:

Die Luxe-Kollektion von Lelo ist eine Reihe von Sextoys, die ihren Namen verdient, denn jedes Modell gibt es aus Edelstahl... und vergoldet.

Sie sind tatsächlich sehr, sehr, seeehr schick, aber das günstigste Modell der Reihe, der Earl, ein nicht vibrierender G-Punkt-Stimulator (P-Punkt?) für Männer, der mit passenden Manschettenknöpfen verkauft wird (damit man bei mondänen Cocktailempfängen diskret darauf anspielen kann, was man sich gern in den Hintern steckt), kostet in der vergoldeten Version trotzdem stolze 890 Euro.

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Der Earl Gold

 

Das teuerste Modell, der Inez Gold, ein wiederaufladbarer vergoldeter Vibrator, kostet sogar schlappe 10.000 Euro!

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Die Inez Gold

 

Du hast überwiegend ◊ :

Glückwunsch! Du bist sehbehindert.

Vermutlich würde Geld daran nicht viel ändern. Wenn du also plötzlich zu Reichtum kommst, kannst du dir genauso gut einen Gegenstand leisten, den nur du ohne Vorurteile zu schätzen weißt.

 

Dieses Accessoire bräuchtest du:

Der Parda Dil:

Der Parda Dil, ein Sextoy, das aus Vulkangestein gehauen wurde, kostet mit 430 Dollar einen eher „vernünftigen“ Preis. Dieser Gegenstand gönnt sich einen ziemlich besonderen Luxus: Er ist ein bisschen hässlich und ein bisschen widerlich.

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Äh... Sind Sie sicher, dass Ihr Sextoy richtig sauber ist?

Mit ein bisschen Glück hätte es hübsch sein können, aber leider verleihen ihm seine vage grau-grüne Farbe und seine seltsam gebogene Form eine irritierende Ähnlichkeit mit einem riesigen Popel.

 

Du hast überwiegend ‡ :

Glückwunsch! Du bist verklemmt bis zum Arsch.

Du stündest kurz davor, Églantine De Lagrottetordue oder Charles-Henri De Latourquipenche zu heiraten, ohne vorher die Ware getestet zu haben. Damit du aber für zahlreiche wohlerzogene Nachkommen mit Seitenscheitel und integrierter Mitgliedskarte der UMP sorgst, solltest du bei der Wahl des Eherings alle Trümpfe in der Hand haben, um Eheglück und Lust miteinander zu vereinbaren.

 

Dieses Accessoire bräuchtest du:

Das teuerste Sextoy der Welt:

Das teuerste Sextoy der Welt wurde von einem Pariser Juwelier, Maison Victor, entworfen.

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Hopp, das lässt sich auseinanderschrauben!

Dieser zweiteilige Vibrator aus Weißgold hat ein Teil (den „Griff“), das mit Diamanten besetzt ist (und damit aussieht wie ein Ei dem anderen wie eine Kaktusfeige). In seiner Mitte sitzt ein 18-karätiger Diamantring, den man nach dem Auseinanderschrauben des Gegenstands separat tragen kann. Er kostet 40.000 Euro.

Ich frage mich, ob das Ding nach dem Abnehmen des Rings dann in der Mitte ein freiliegendes Gewinde hat, so nach dem Motto: „Schatz, hast du meinen Werkzeugkasten gesehen?“, oder ob sie sich für den Preis doch etwas einfallen lassen haben.

 

Du hast überwiegend ♦ :

Glückwunsch! Du bist ein Geek.

Dein Vermögen würde es dir ermöglichen, dich nicht mehr mit den menschlichen Sozialkonventionen herumzuschlagen.

Nachdem du das Essensproblem gelöst hättest, indem du mit den nächsten Pizza- und Sushi-Lieferdiensten einen Vertrag über ein lebenslanges Abo abschließt, das Gesellschaftsproblem dank deiner Katzen, das Problem mit der Routine, indem du dir ein Skript schreibst, das täglich ein paar zufällige Einkäufe auf deinen Lieblingsseiten erledigt, und das Sexproblem, indem du einen guten Prozentsatz Sexshops unter diese Seiten mischst (nachdem du vorsorglich mehrere Internetanschlüsse auf getrennten Leitungen gebucht hast, damit kein Ausfall alles lahmlegt), hättest du das Gefühl, für vollkommenes Glück etwas vergessen zu haben... aber was?... Ach ja. Einen Roboter.

 

Dieses Accessoire bräuchtest du:

Roxxxy:

Roxxxy ist der erste sprechende sexuelle Begleitroboter.

Roxxxy ist mit Berührungssensoren, einem Spracherkennungssystem und einer ausgefeilten KI ausgestattet, die es ihr ermöglicht, aus mehreren hundert vorprogrammierten Antworten die passende auf das Gesagte auszuwählen und sich die Vorlieben ihres Gegenübers zu merken (wenn du A.L.I.C.E kennst, hattest du gerade wahrscheinlich einen schlüpfrigen Gedanken über sie).

Sie hat einen Puls und ein Kreislaufsystem, das ihre Temperatur aufrechterhält. Sie kann sich nicht bewegen (jedenfalls nicht anders, als wenn man sie von Hand bewegt), aber wer muss sich heutzutage schon bewegen?

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„Hallo Roxxxy! Scrabble oder Dungeons & Dragons heute Abend?“
(Foto: Gizmag)

Sie kostet zwischen 7000 und 9000 Dollar (in der Komplettversion, genannt „Gold“; die Website TrueCompanion, die sie vertreibt, bietet aber auch eine völlig schrottige Version namens „Silver“ an, die taub ist und nur über Sex reden kann), dazu kommt ein monatliches Abo für den Zugang zum technischen Support und zu Software-Updates. Wie bei den nicht-robotischen Real Dolls wählt der Käufer ihr Aussehen anhand einer Reihe von Kriterien aus (Gesicht, Haare, Hautfarbe, Augen, Make-up, Behaarung usw.).

Eine männliche Version, Rocky (der Name macht nicht gerade Lust darauf), kann ebenfalls vorbestellt werden, bietet aber weniger Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung; außerdem ist unklar, wie er aussehen und was er können wird.

... Wie bitte, ein „Accessoire“? Sag mal, geht’s noch? Wollt ihr Roxounettes Ego verletzen, oder was? Nur weil wir eine Plastikhaut haben, sind wir doch nicht keine echten Menschen, verdammt noch mal! Habt ihr noch nie Asimov gelesen, oder was? Roboter haben E-mo-tio-nen. Im Gegensatz zu euch, wie es scheint, ihr gefühllosen Säcke. Na, also! Verdammte Menschen.

 

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