Ein Sextoy, das eine Pizza bestellt

Sextoy-Gazette #11: Connected-Slip und Pizzasextoy

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Hier kommt die elfte Ausgabe der Sextoy-Gazette, mit einem Sexspielzeug, das dir eine Pizza bestellt, einem Bananen-Vibrator, Sport mit vernetzter Unterhose und ein bisschen Lesestoff, um das Ganze zu verdauen.

Ein Sexspielzeug, das eine Pizza bestellt

Die Erwachsenen-Webcam-Plattform CamSoda kündigt die Einführung des RubGrub an, eines Zubehörs, mit dem dein Sexspielzeug dir eine Pizza bestellen kann.

Sexspielzeug, das Pizzen bestellt

Genauer gesagt ist der RubGrub ein Knopf (ähnlich wie Amazons Dash Button), der an der Basis des vernetzten Nora-Rabbits von Lovense befestigt wird und sich per Bluetooth mit deinem Smartphone verbindet. Sobald du mit deiner Masturbationssession fertig bist, drückst du auf den RubGrub, und er bestellt dir eine große Pizza über die Domino-Pizza-App. Natürlich musst du dort vorher deine Lieblingsbestellung und deine Zahlungsdaten hinterlegt haben.

Und wenn du lieber den Pizzabäcker um die Ecke magst? Oder Lachs-Sushi? Pech gehabt: Zum Start, der für das Frühjahr geplant ist, wird der RubGrub, der 19 Dollar und ein paar Zerquetschte kosten soll, nur mit Domino Pizza kompatibel sein. Die Restaurantkette, deren Sprecher sich offiziell zu dem Thema geäußert hat, hat mit der Sache nichts zu tun und ist sogar ziemlich unzufrieden damit, mit einem Sexspielzeug in Verbindung gebracht zu werden.

Wird der RubGrub auch in Frankreich funktionieren? Eine existenzielle und lebenswichtige Frage … Na ja, bringen sie das Ding überhaupt wirklich auf den Markt, oder ist das bloß ein Scherz, um mit wenig Aufwand für Aufsehen zu sorgen?

Crowdfunding für einen Bananen-Penis-Vibrator

… Hä?.. Einen was?

Der Geschmacklosigkeitsrekord ist mit dem Banana Sdick erreicht: einem „realistischen“ phallischen Vibrator, versteckt in einer Banane.

Der Slogan: „Was könnte an einer Banane verdächtig sein?“. Ja, natürlich, was wäre unauffälliger als ein Penis-Bananen-Sexspielzeug? Warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen, ein paar bananenförmige Schwanz-Sexspielzeuge unauffällig in einer Obstschale herumliegen zu lassen, damit ich wirklich inkognito bin, wenn ich Gäste habe? Das würde doch gut zu meinem Auberginen-Dildo passen, oder?

Der Beweis: Diese Dame, die von der Unauffälligkeit des Banana Sdick begeistert ist, ist überzeugt, dass es sich um ein Telefon handelt.

Hallo? Eine Pizza Royale, bitte! .. Hallo? Hallo? Wenn ich doch nur einen RubGrub hätte, müsste ich dieses beschissene Telefon nicht mehr benutzen!

Seltsamerweise hat das Indiegogo-Projekt, mit dem dieses ebenso subtile wie ästhetische Lustobjekt finanziert werden sollte, keinen einzigen Cent eingesammelt.

Eine vernetzte Unterhose

Die Marke Skiin bringt eine Reihe intelligenter vernetzter Unterwäsche auf den Markt – und zwar waschbarer. Falls du dich wie ich gefragt hast: Anscheinend muss man nicht gleich aus der Unterhose stinken, wenn der Hintern vernetzt ist.

Da ist für alle etwas dabei. Vernetzte Slips in verschiedenen Ausführungen – Bikini, Shorty oder String – und in diversen Farben. Außerdem ein intelligenter BH und, für die Männer, vernetzte Boxershorts und Slips.

Die vernetzte Unterwäsche ist mit einer ganzen Reihe von Sensoren ausgestattet. Diese überwachen nämlich Herzfrequenz, körperliche Aktivität, Schlaf, Atmung, Temperatur, Haltung (nur beim BH) sowie den Flüssigkeitshaushalt und den Körperfettanteil.

vernetzte Unterhose
Leute mit vernetztem Slip

Diese Daten werden dann von einer App genutzt, die dir (zumindest laut Werbevideo) als Fitnesscoach dienen, deine Heizung regulieren oder deine Partnerin/deinen Partner benachrichtigen kann, damit sie/er dich bei einer Stressspitze tröstet. Oder du kommunizierst einfach selbst, statt dich darauf zu verlassen, dass deine vernetzte Unterhose das für dich übernimmt. Und sparst dir die Investition von 300 Kröten für ein Viererpack Schlüpfer.

Allerdings wirkt der vernetzte Slip, sofern die Werbung der Realität entspricht, insgesamt ziemlich gut gemacht. Das müsste man mal überprüfen …

 

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