Wie wählt man einen Rabbit aus? Mit seinen zwei Armen, die gleichzeitig Vagina und Klitoris stimulieren, ist der Rabbit ein Sextoy, mit dem sich die Lust an beiden Stellen kombinieren lässt.
Einen guten Rabbit zu entwickeln, erfordert allerdings einen durchdachten Ansatz. Manche dieser Sextoys scheinen nämlich von Außerirdischen entworfen worden zu sein, die die weibliche Anatomie nur durch ein Teleskop beobachten konnten. Und wenn man sich auf multiple Orgasmen freut, ist es schrecklich frustrierend, auf ein schlecht konstruiertes Gerät zu stoßen.
Hier sind also ein paar Tipps, wie du einen wirksamen und praktischen Rabbit kaufen kannst, sowie ein paar Empfehlungen.
Einen Rabbit auswählen: die Kriterien
Das Material: Entscheide dich für Silikon
Die Kategorie „Rabbits“ in Online-Sexshops hat oft so einige Dinos zu bieten. Darunter vor allem zahlreiche Sextoys aus Jelly.
Sicher, dieses durchsichtige Material sieht aus wie ein Gummibonbon, was auf den ersten Blick ziemlich appetitlich wirken kann. Doch dann musst du feststellen, dass das vermeintliche Bonbon nach Plastik stinkt. Und schmecken würde es noch schlimmer.
Und selbst wenn du deine Sextoys nie in den Mund nimmst: Jelly, deren Zusammensetzung von einem Sextoy zum anderen variieren kann, ist giftig.
Das ist ein Sammelbegriff für ein durchscheinendes, poröses Material, oft eine Mischung aus PVC und Zusätzen, die es weicher machen. Bei diesen Zusätzen kann es sich um Phthalate, Mineralöle oder andere Sachen handeln … Kurz gesagt: um Stoffe, die sich mit deinen Schleimhäuten nicht gut vertragen und von denen manche hormonell wirksam oder allergen sind.
Außerdem schmilzt Jelly, und dein Vibrator wird mit der Zeit ganz sicher ziemlich übel aussehen. Und wegen ihrer Porosität lässt sich Jelly nicht richtig reinigen, da sich Bakterien in den Poren des Sextoys ansammeln können.
Das sicherste Material für Rabbits ist Silikon.
Vorsicht vor falschen Sparangeboten – und google nach
Einen Rabbit aus Silikon zu wählen, reicht nicht aus, um sicherzugehen, dass man ein gutes Sextoy hat. Auch wenn sie aus Silikon sind, sind viele günstige Rabbits schlecht konstruiert oder haben zu wenig Power.

.Generell würde ich dazu tendieren, Sextoys von Marken zu meiden, die einem nichts sagen. Oft sind es generische Modelle aus China, die unter verschiedenen Namen neu gebrandet werden.
Und auch bei bekannten Marken gibt es Fehlgriffe. Um sich vor dem Kauf eine Meinung zu bilden, sollte man besser den Namen des Rabbits googeln und verschiedene Tests dazu lesen.
Einen Rabbit auswählen: ein paar coole Modelle
Hier sind ein paar empfehlenswerte Rabbits aus den Sextoys, die wir getestet haben.
Schauen wir uns zunächst den Miss Bi von Fun Factory an. Mit seinem großen Klitorisaufsatz und seinem vaginalen Arm mit gebogener Spitze ist er eine ausgezeichnete Wahl für alle, die mühelos zum Orgasmus kommen möchten.
Selbst wenn man ihm die ganze Arbeit überlässt, lassen die Orgasmen nicht lange auf sich warten.
Ganz ähnlich ist der Ina 2 von Lelo, ein Sextoy, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat und trotzdem ein Muss unter den Rabbits ist.
Seine Vibrationen sind stark, seine Krümmung stimuliert den G-Punkt effektiv, und sein äußerer Arm bleibt perfekt auf der Klitoris liegen.
Eine andere Art von Rabbit ist der G-Vibe von Funtoys, eine interessante Alternative zu den klassischen Rabbits.
Seine zwei flexiblen Arme und seine starken Vibrationen eröffnen viele verschiedene Möglichkeiten.
Eine weitere Variante mit beeindruckender Wirkung: die Vibrationen und die Penetration eines „klassischen“ Rabbits mit klitoraler Ansaugung und Pulsationen à la Womanizer kombinieren.
Der Satisfyer Pro G-spot Rabbit vollbringt diese Meisterleistung mit Bravour und sorgt für intensive Empfindungen.
Und du, hast du einen Rabbit? Bist du damit zufrieden?






