Die Marke Love to Love, von der wir bereits einen Rabbit, ein Vibrations-Ei und ein BDSM-Accessoire für Spanking getestet hatten, hat einen Vibrator namens Womanizer herausgebracht. Aber nichts mit der berühmten Marke für Saug- und Puls-Sextoys zu tun. Der Womanizer Love to Love ist ein kleiner, ziemlich klassischer Vibrator.
Trotzdem neugierig, habe ich beschlossen, ihn zu testen.
Verpackung des Sextoys
Die Box ist aus Karton, einmalig, und es wird kein Aufbewahrungsaccessoire mitgeliefert. Das Ding macht definitiv keinen luxuriösen Eindruck.
Aussehen des Womanizer Love to Love
Es handelt sich um einen kleinen schwarzen Vibrator, sehr schlicht, mit einer kleinen, gebogenen „Schnauze” an der Spitze und einem einzigen rosa Knopf.
Textur und Materialien
Die Oberfläche des Sextoys besteht aus Silikon, also körperfreundlich. Der Vibrator ist steif, aber seine Oberfläche ist weich.
Bedienung und Modi
Der Knopf schaltet das Sextoy ein oder aus, wenn man ihn lange drückt, und wechselt bei kurzen Drücken zum nächsten Modus.
Es gibt insgesamt zwölf Modi. Nichts Außergewöhnliches: erstens drei konstante Intensitätsstufen, dann neun „kreative” Modi.
Wenn einem der Modus, auf den man gerade gelandet ist, nicht gefällt, kann man nicht direkt zum vorherigen zurückkehren. Man muss elf Mal auf den Knopf drücken, um die zehn folgenden Modi durchzugehen, und dann endlich zum gewünschten Modus zurückzukehren. Dabei merkt man klar, dass ein einziger Knopf nicht ausreicht, um ein Sextoy ordentlich zu bedienen. Kurz gesagt: Die Bedienung ist alles andere als praktisch.
Energieversorgung des Womanizer Love to Love
Das Ding wird mit zwei Batterien AAA betrieben. Was weder praktisch noch modern ist.
Außerdem sind keine Batterien mitgeliefert. Das heißt: Wenn man das Sextoy kauft und nicht vorher Batterien eingekauft hat, kann man es nicht sofort benutzen.
Wirkung des Womanizer Love to Love
Dieser Vibrator hat in Sachen Leistung nichts Außergewöhnliches. Ja, ich kann damit einen Orgasmus erreichen, indem ich ihn auf meinen Klitoris anwende, aber dafür muss ich mich etwas anstrengen, und ich tendiere dazu, vorher die Lust zu verlieren. Ohne besonders unangenehm zu sein, hat die Textur nichts Geniales, und der Spitze fehlt es ein wenig an „Polster” für den Klitoris.
Die Form seiner Spitze soll ihn für die G-Punkt-Stimulation prädestinieren. Allerdings ist seine Krümmung nur wenig ausgeprägt, und es ist schwierig, die Zone zu erreichen, ohne die Finger und das Handgelenk zu verrenken.

Fazit zum Womanizer Love to Love
Die guten Punkte:
- Er ist aus Silikon. (Wir fliehen vor toxischen Sextoys. Also ist körperfreundlich ein bisschen das Mindestmaß für einen hier getesteten Vibrator. Aber gut, man musste ihm schon einen guten Punkt finden.)
Die schlechten Punkte:
- Es ist ein Sextoy mit Batterien. In 2020 ist das ein bisschen mau.
- Ihm fehlt ein wenig Power für die Klitorisstimulation.
- Und für den G-Punkt ist seine Form alles andere als optimal.
Note finale du test
Les plus
- Aus Silikon
Les moins
- Batteriebetrieben
- Mangelnde Leistung
Dieses Sextoy überzeugt mich ehrlich gesagt nicht. Anstatt auf einen irreführenden Namen zu setzen, hätte die Marke besser mehr Aufwand in die Entwicklung eines Vibrators mit modernerer Technologie stecken sollen.
Hinweis: Eine Person der Marke Love to Love hat uns kontaktiert und uns mitgeteilt, dass dieses Sextoy, das ein altes Modell ist, inzwischen in „Addict” umbenannt wurde, um jede Verwechslung mit der Marke Womanizer zu vermeiden.





