Der Online-Shop Kisskiss.ch hat uns ermöglicht, den Vibrator mit Wärmefunktion Womolia Heat der Marke Emotional Bliss zu testen.
Dieses Sextoy zur klitoralen Stimulation zeichnet sich dadurch aus, dass es bei der Anwendung sanfte Wärme abgibt.
Diese eher ungewöhnliche Funktion hat mich sofort neugierig gemacht. Außerdem hatte ich gegen den schlichten, cleanen Look nichts einzuwenden.
Sehen wir uns also an, was dieses Exemplar zu bieten hat.
Aussehen
Die schlichten, klaren Kurven des Womolia Heat machen ihn zu einem eher unauffälligen und wenig einschüchternden Sextoy.
Verpackung
Der Womolia Heat wird in einem Karton verkauft. Dieser lässt sich kaum als Aufbewahrungsbox für das Gerät verwenden, sieht aber sehr ansprechend aus.
Man könnte ihn fast für ein medizinisches Produkt oder ein Duschaccessoire aus dem Bereich der Thalassotherapie halten (aber vielleicht lasse ich mich ja von den Kieselsteinen auf dem Produktfoto beeinflussen).
Das Sextoy
Mit seiner geschwungenen Form, die gut in der Hand liegt, und seinen Pastelltönen erinnert dieses Sextoy an einen Hightech-Duschkopf oder ein Massagegerät (man kann es übrigens auch für Massagen verwenden). Dieses Design, das auf jede Anzüglichkeit verzichtet, gefällt.
Die Verarbeitung des Geräts vermittelt insgesamt einen hochwertigen Eindruck. An den Verbindungsstellen gibt es keine Spalten, was die Reinigung erleichtert.
Da das Sextoy nicht komplett aus einem einzigen Stück besteht, sollte man es trotzdem nicht baden lassen.
Gebrauchsanweisung
Die Gebrauchsanweisung stellt nebenbei auch die verschiedenen Sextoys der Produktreihe vor. Auch sie ist sehr clean gestaltet. Außerdem enthält sie einige Tipps zur Verwendung des Geräts (in welchem Zusammenhang man es benutzen kann, wie man in Stimmung kommt usw.) sowie eine recht detaillierte technische Beschreibung der verschiedenen Phasen des weiblichen Lustempfindens.
Bedienung
Die Bedienung ist sehr intuitiv: Das Sextoy hat nur drei Knöpfe. Einen Kreis, ein „+“ und ein „-“.

Mit dem runden Knopf schaltet man das Gerät ein und aus. Mit den Knöpfen „+“ und „-“ wechselt man zwischen den Vibrationsmodi.
Aufladen
Der Womolia Heat ist wiederaufladbar; ein Netzteil ist im Lieferumfang enthalten.
Die Ladedauer beträgt zwölf Stunden.
Eine Diode, die bei ausgeschaltetem Sextoy nicht zu sehen ist (man kann ihre Form nur erahnen, wenn man sich die Oberfläche genau ansieht oder mit dem Finger über die Stelle fährt), dient als Anzeige und befindet sich neben den Ein- und Einstellknöpfen. Die Diode hat die Form des Logos von Emotional Bliss.
Die Leuchtintensität dieser Diode verändert sich (sie wird nach und nach heller und dann wieder dunkler), solange der Vibrator noch nicht vollständig aufgeladen ist. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, leuchtet sie durchgehend.
Reinigung
Das Gerät ist nicht wasserdicht, was ein wenig schade ist.
Man kann es nicht ins Wasser tauchen, aber trotzdem problemlos waschen: Man muss lediglich darauf achten, die Stelle, an der das Ladegerät angeschlossen wird, nicht nass zu machen. Da nur die Spitze des Geräts mit den Intimbereichen in Kontakt kommt, ist das nicht wirklich störend.
Laut Gebrauchsanweisung verfügt das Gerät außerdem über eine antibakterielle Vorrichtung auf Basis von Silberionen.
Als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, erfuhr ich, dass Silberionen unter anderem zur Hygiene von Geräten mit besonders hohen Hygieneanforderungen eingesetzt werden (medizinische Geräte, Laboratorien, Großküchen) und auch in manchen desinfizierenden Verbänden.
Funktionen
Vibrationsmodi
Der Womolia Heat hat neun verschiedene Modi:
- (1, 2, 3) Die ersten drei sind Vibrationsmodi (niedrig, mittel, stark).
- (4, 5, 6) Die nächsten drei sind Pulsationsmodi.
- (7, 8) Danach folgen zwei Vibrationsmodi, deren Intensität wellenförmig variiert (in der Gebrauchsanweisung heißen sie „saw mode“ und „strong triangle mode“).
- (9) Und schließlich gibt es einen Modus, der zwei kurze Pulse mit zwei sehr langen abwechselt („very strong pulse mode“).
Der Wechsel zwischen den Vibrationsmodi verläuft sehr fließend, was insgesamt einen hochwertigen Eindruck von den Motoren vermittelt.
Die Wärmefunktion
Damit wir uns richtig verstehen: „wärmend“ heißt nicht „brennend“ (zum Glück!). Die Temperatur des Sextoys steigt nach dem Einschalten allmählich an, ohne viel über die Körpertemperatur hinauszugehen. Gerade genug, um ein sanftes, angenehmes Wärmegefühl zu erzeugen. Die Oberflächentemperatur lässt sich nur schwer genau messen, aber in der Gebrauchsanweisung steht:
- 35 °C bei den niedrigsten Vibrations- und Pulsationsmodi (1 und 4)
- 42 °C bei den mittleren Vibrations- und Pulsationsmodi (2 und 5) sowie bei den ausgefalleneren Modi (7, 8 und 9).
- 50 °C bei den intensivsten Vibrations- und Pulsationsmodi (3 und 6).
Nach dem Ausprobieren bin ich mir nicht sicher, ob die Temperatur von 50 °C tatsächlich erreicht wird, aber das Wärmegefühl ist sehr deutlich wahrnehmbar. Die Wärme breitet sich in einem recht genau begrenzten Bereich aus, der mit der Klitoris in Kontakt kommt.
Schade ist nur, dass es keinen „Vorwärm“-Modus gibt: Wärme gibt es zwangsläufig nur zusammen mit Vibrationen. Wenn man mit einem bereits aufgewärmten Womolia loslegen möchte, muss man ihn unbedingt ein paar Augenblicke ganz für sich allein vibrieren lassen (dabei darauf achten, dass er währenddessen nicht abgedeckt ist, da das Gerät sonst beschädigt werden könnte).
Aber auch der allmähliche Temperaturanstieg während der Anwendung hat seinen Reiz – nicht zuletzt, weil dadurch die Lust nach und nach steigt.
Verwendung des Vibrators mit Wärmefunktion
Handhabung
Der Griffbereich mit den Bedienelementen ist rutschfest, was das Halten erleichtert. Während der Anwendung kommt man leicht an die drei Knöpfe.
Wirksamkeit
Die Spitze des Womolia Heat wird so auf die Klitoris gesetzt, dass der Wärmebereich diese berührt. Mit kleinen kreisenden Bewegungen lässt sich die Intensität der Stimulation steigern.
Zuerst habe ich eine kleine Menge Gleitgel aufgetragen, damit sich die Berührungen geschmeidiger anfühlen.
Beim Einschalten startet man zunächst mit dem niedrigsten Vibrationsmodus, der sehr sanft stimuliert und sich perfekt zum Einstieg eignet. Danach kann man zu den höheren Stufen wechseln.
Am liebsten mag ich Modus 8 (wellenförmige Vibrationen, die sehr angenehm sind, um die Erregung zu steigern) und Modus 3 (der intensivste Vibrationsmodus, ideal, um zum Orgasmus zu kommen).
Was die Stärke angeht, hat mich der Womolia Heat überrascht: Ich muss zugeben, dass ich erwartet hatte, dass die Wärmefunktion auf Kosten der Vibrationsintensität geht. Das ist aber überhaupt nicht der Fall: Die erste Vibrationsstufe beginnt zwar sanft, aber bei den folgenden Modi wird die Stimulation extrem intensiv.

Das deutlich an der Klitoris spürbare Wärmegefühl trägt dazu bei, die Intensität zu steigern, und lässt die Lust in kürzester Zeit bis zu einem kräftigen Orgasmus ansteigen.
Nach dem Orgasmus ist die Klitoris durch das Gerät nicht gereizt, sodass man problemlos weitermachen und die Intensität etwas reduzieren kann (zumal unter der kombinierten Wirkung von Wärme und Vibrationen der zweite Orgasmus oft unmittelbar darauf folgt).
Fazit zum Womolia Heat
Der Womolia Heat verbindet eine schlichte, sanfte Ästhetik mit einer Stimulation, die je nach gewähltem Modus sehr intensiv werden kann.
Die Wärmefunktion sorgt für ein sehr angenehmes Extra und trägt zu intensiven Empfindungen bei, die mit steigender Temperatur nach und nach bis zum Höhepunkt anwachsen.
Ein besonders wirksamer Vibrator also, mit einem ungewöhnlichen Konzept und ebenso ungewöhnlichen Empfindungen.
Note finale du test
Les plus
- Starke Vibrationen
- Die Heizfunktion verstärkt und variiert die Empfindungen
Les moins
- Etwas kühles Design, mit einem medizinischen Touch













