Der Loopy Bounce Lust & Joy ist nicht die Art von Sextoy, die man versehentlich auf dem Nachttisch liegen lassen könnte. Denn beim Loopy Bounce handelt es sich um ein Sextoy-Kissen zum Draufreiten.
Es ist ein ziemlich sperriges Spielzeug, das etwas Vorbereitung erfordert. Aber es ist auch eine ungewöhnliche und lustige Art, sich zu vergnügen: Man reitet auf einem hüpfenden Kissen mit einem Dildo. Man könnte es als eine Art Fucking Machine im Minimalformat ohne Motor betrachten.
Hier kommt unser Test des Loopy Bounce Lust & Joy, eines aufblasbaren Penis-Kissens.
Verpackung des Sextoys
Der Loopy Bounce besteht aus drei einzelnen Teilen:
- Dem aufblasbaren Kissen, also dem Teil, der eigentlich „Loopy Bounce“ heißt.
- Einem Dildo mit Saugnapf namens Wavee.
- Einer elektrischen Pumpe, mit der das Kissen aufgepumpt wird.
Während die Verpackung der Pumpe eher schlicht ausfällt – ein einfacher Karton in den Schwarz- und Rosatönen der Marke –, sind die Verpackungen für Dildo und Kissen ziemlich schick. Es sind ebenfalls Kartonschachteln, aber aus dickerem Karton und mit Magnetverschluss.
Die drei Zubehörteile kann man separat kaufen. Wenn du bereits eine Pumpe hast, musst du keine neue kaufen. Und wenn du den Wavee durch einen anderen langen Dildo mit Saugnapf deiner Wahl ersetzen möchtest, musst du auch diesen nicht mitkaufen.
Es gibt jedoch ein Set mit allen drei Zubehörteilen. Das Set kostet 89 Euro. Einzeln kosten das Kissen 35 Euro, der Dildo 59 Euro und die elektrische Pumpe 19 Euro.
Vorbereitung des Loopy Bounce Lust & Joy
Bevor man auf irgendetwas losreiten und hüpfen kann, muss man zunächst das Kissen aufpumpen.
Zum Kissen gehört eine Handpumpe, die etwas einfach gehalten, aber zum Aufpumpen ausreichend ist.
Für alle, die zu faul sind, kostet die elektrische Luftpumpe, die Lust & Joy verkauft, allerdings nur etwas mehr als zehn Euro. Sie ist sehr praktisch, um das Gerät ganz ohne Anstrengung aufzupumpen.
Look des Loopy Bounce Lust & Joy
Ich würde lügen, wenn ich euch sagen würde, dass der Loopy Bounce ein schönes Sextoy ist. Das Kissen besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen: einem schwarzen U, das seine hüpfende Basis bildet, und einer Art durchlöchertem rosa Sattel, auf den man sich setzt.
Es sieht ein bisschen aus wie ein Supermarktlogo.
Der Dildo ist gut 30 Zentimeter lang! Aber keine Sorge, er ist keineswegs dafür gedacht, vollständig eingeführt zu werden. Man befestigt seinen Saugnapf nämlich in der Vertiefung des Kissens, sodass nur die Spitze über den Sattel hinausragt.

Textur und Materialien
Der Wavee-Dildo besteht aus flexiblem Silikon, einem körperverträglichen Material. Das Kissen wiederum ist eine Art aufblasbare Matratze aus PVC … Aber das Material ist uns nicht besonders wichtig: Das Kissen dient lediglich zum Sitzen und nicht dazu, sich die Genitalien daran zu reiben.
Verwendung des Loopy Bounce Lust & Joy
Wenn das Spielzeug aufgepumpt ist, ist die Bedienung nicht besonders kompliziert.
Schritt eins: Schiebe den Wavee-Dildo durch das Loch im „Sattel“ des Kissens.
Anschließend befestigst du den Saugnapf am Fuß des Dildos in der Vertiefung des grauen Kissenteils. Das ist nicht der haftstärkste Saugnapf, den ich je gesehen habe (diese Ehre gebührt dem Regenbogen-Analplug von Lovehoney), aber er schlägt sich gar nicht so schlecht.
Und voilà: ein Sextoy, das zum Draufreiten bereit ist. Hü, hott – bereit zum Hüpfen!
Wie funktioniert das? Nun, es gibt keinen Mechanismus und keinen Motor. Es ist einfach ein aufblasbares Kissen, das ziemlich gut federt. Man muss sich nur daraufsetzen und ein paar Mini-Kniebeugen machen – schon ist es geschafft!
In den offiziellen Angaben zum Kissen steht, dass die empfohlene maximale Belastbarkeit 100 kg beträgt, es aber im Labor bis 300 kg getestet wurde. Da solltest du auf der sicheren Seite sein.
Es ist nicht wie eine Fucking Machine. Denn die Verwendung des Loopy Bounce erfordert durchaus etwas körperliche Anstrengung. Außerdem gibt es nicht diese typische mechanische Bewegung, durch die man das Gefühl bekommt, mit einem Roboter zu schlafen. Das hat aber auch Vorteile: Du gibst das Tempo vor und bestimmst deinen Rhythmus. Und es hüpft – das macht Spaß.

Wenn man mit dem Loopy Bounce Spaß haben möchte, sollte man sich allerdings nicht allzu ernst nehmen. Zunächst einmal macht das Kissen beim Draufreiten ein komisches Geräusch – du weißt schon, dieses nervige Geräusch, das man hört, wenn man an einem Schwimmring reibt. Und dann sieht man bei solchen Kniebeugen nicht unbedingt besonders schlau aus.
Ballonfetischisten sehen darin vielleicht einen erotischen Vorteil. Ansonsten muss man damit rechnen, womöglich einen Lachanfall statt eines Stöhnens der Ekstase zu bekommen.
Fazit zum Loopy Bounce Lust & Joy
Das Set kostet 89 Euro. Das ist zwar etwas mehr als ein einzelner Dildo. Aber auch wenn man das Kissen vielleicht nicht besonders oft verwenden wird, lässt sich der mitgelieferte Dildo auch in eher „klassischen“ Situationen benutzen.
Bei Sextoys geht sperrig oft mit teuer einher. Der Loopy Bounce ist nach wie vor deutlich günstiger als ein Womanizer, ein Lelo oder ein We Vibe und zugleich ein viel originelleres und abgefahreneres Gerät.
Es ist nicht unbedingt das ultimative sexuelle Vergnügen, und man sieht darauf ein bisschen albern aus. Aber es ist ein erotisches Spielzeug, das vor allem dazu da ist, Spaß zu haben und eine gute Zeit zu verbringen. Für alle, die gern Neues ausprobieren, bietet sich die Gelegenheit, allein, zu zweit oder mit mehreren etwas zu entdecken.
Als netter Bonus hat der lange Dildo mit Saugnapf auch bei separater Verwendung einiges zu bieten, und seine Qualität ist völlig in Ordnung.
Note finale du test
Les plus
- Es ist ein super originelles und lustiges erotisches Spielzeug!
- Der Dildo macht auch ohne das Kissen was her
- Nicht so teuer, wie man für so ein großes Gerät denken könnte
Les moins
- Das Geräusch der Reibung auf dem Kissen
- Man sieht (etwas) albern aus, wenn man es benutzt
Danke an Rue des Plaisirs , der uns le Loopy Bounce für diesen Test zur Verfügung gestellt hat














