Ein Abend im Libertinsclub

Libertinsclub: Die Swinger-Szene entdecken

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Möchten Sie das Erlebnis eines ersten Besuchs in einem Swingerclub wagen, wissen aber nicht so recht, was Sie erwartet? Wir geben Ihnen einen Einblick, was Sie dort erwartet, und ein paar Tipps für einen angenehmen Abend.

Ob allein oder als Paar: Swingerclubs sind eine gute Möglichkeit, heiße Bekanntschaften zu machen. Meist gibt es dort „Kuschelecken“, also Bereiche, in denen man, wenn man möchte, Sex haben kann.

Ein Abend im Swingerclub

Und die Clubs werden überwacht, sodass böse Überraschungen ausbleiben. Man muss sich keine Sorgen machen, einem Entführer zu begegnen, der Dating-Seiten nutzt, oder jemanden nach Hause einzuladen, der noch nerviger ist, als er zunächst schien, und den man dann kaum wieder loswird. Kurz gesagt: Hier läuft alles in Sicherheit ab.

Fantasien rund um Voyeurismus, Exhibitionismus, Dreier, Soft-Swinging oder Partnertausch können hier ausgelebt werden – vorausgesetzt, Sie treffen auf Menschen, denen Sie gefallen, die Ihnen gefallen und die Ihre Wünsche teilen.

Wie lernt man auf einer Swingerparty Leute kennen?

Zwei Möglichkeiten bieten sich Ihnen, um auf einer Swingerparty nette Leute kennenzulernen:

Dating-Seiten für Swinger

Sie können im Vorfeld auf einer Swinger-Website Leute kennenlernen, zum Beispiel auf Wyylde, und sich mit ihnen vor Ort verabreden. Einige Seiten sind kostenlos, aber Wyylde ist mit seinem kostenpflichtigen Abonnement eine feste Größe in der Szene, und viele Swinger sind dort angemeldet.

Wyylde

Wenn Sie möchten, können Sie sich auch die Profile derjenigen ansehen, die zu einer Party gehen, zu der Sie ebenfalls wollen, und ihnen eine kurze Nachricht schicken, um vorzuschlagen, die Gelegenheit zu nutzen, sich kennenzulernen.

Swingerclubs sind ein neutraler Boden. Wenn die gegenseitige Anziehung am Ende doch nicht da ist, kann jeder seiner Wege gehen und trotzdem einen netten Abend verbringen.

Und für alle, die Kinder haben oder aus anderen Gründen keinen Besuch zu sich nach Hause einladen können oder wollen, um dort miteinander zu turnen, ist es ein idealer Ort, um sich in aller Diskretion und Sicherheit gemeinsam zu amüsieren. Wenn Sie vorher die Besetzung planen und sich über Ihre jeweiligen Wünsche austauschen, können Sie sich so ziemlich sicher sein, dass sich eine Gelegenheit ergibt, zur Sache zu kommen.

Aber fühlen Sie sich deshalb nicht verpflichtet: Sie können Ihre Meinung jederzeit ändern.

Spontan in den Swingerclub gehen

Oder Sie können auch spontan in einen Swingerclub gehen und mit den anwesenden Leuten ins Gespräch kommen.

Der Nachteil: Wenn es blöd läuft, geht man mit leeren Händen nach Hause. Der Vorteil: Man kann sich auf angenehme Überraschungen freuen, und die Freude am Entdecken ist umso größer.

Paarabende oder Abende, an denen auch alleinstehende Männer willkommen sind?

Meist unterscheidet man in Swingerclubs zwei Arten von Abenden:

  • Abende, die Paaren und alleinstehenden Frauen vorbehalten sind,
  • oder solche, zu denen auch alleinstehende Männer kommen dürfen.

Man muss dazu sagen, dass die Swingerszene etwas „altmodisch“ ist und viele Swingerclubs offenbar noch nicht verstanden haben, dass ein Paar nicht unbedingt aus einem Mann und einer Frau besteht.

Bei transsexuellen oder transvestitischen Personen hängt es vom Club ab. Am besten erkundigt man sich vorher, um sicherzugehen, dass der Club transfreundlich ist.

Unter den Singles scheinen deutlich mehr Männer als Frauen bereit zu sein, sich allein in einen Swingerclub zu wagen. Deshalb sind manche Abende, oft am Wochenende, Paaren und alleinstehenden Frauen vorbehalten (die meist nicht sehr zahlreich sind) – für alle, die lieber gleich viele Männer und Frauen und andere Paare um sich haben. Das ist weniger einschüchternd.

Andere Swingerpartys sind auch für alleinstehende Männer geöffnet, und je nach Club und Thema des Abends unterscheiden sich die Verhältnisse.

Auf „Trio“-Abenden kommt im Durchschnitt ein alleinstehender Mann auf ein Paar. Die Clubs sortieren am Eingang meist aus, damit dieses Verhältnis ungefähr eingehalten wird.

Auf „Gang-Bang“-Abenden oder bei Partys ohne bestimmtes Thema können dagegen deutlich mehr Männer dabei sein. Das kann ein bisschen einschüchternd sein, vor allem, wenn man neu dabei ist. Und zwar ganz egal, ob Sie Mann oder Frau, Single oder vergeben sind. Stellen Sie sich darauf ein, Schwänze zu sehen, auch wenn Sie selbst nicht mitmachen.

Seltener sind manche Swingerclubs nach wie vor auch gemischt.

Die Abende im Swingerclub

Abende im Swingerclub laufen meist in zwei Phasen ab: dem Restaurant und dem Clubbing. Wer möchte, kann das Essen auslassen und rechtzeitig zum Tanzen kommen, wenn die Party in vollem Gange ist.

Der Dresscode im Swingerclub

Abgesehen von ein paar Kostümpartys haben Swingerclubs meist alle denselben Dresscode.

Für Männer gilt: Hemd und Straßenschuhe. Wenn du Turnschuhe oder ein T-Shirt trägst, kommst du nicht rein. Für Frauen sind Hosen und Leggings strikt verboten, und ein sexy Outfit ist Pflicht.

Eingang eines Swingerclubs

Ja, das ist ein bisschen sexistisch und ziemlich rückständig. Dafür darf man sich drinnen jederzeit ausziehen, wenn man möchte.

Der Eintrittspreis im Swingerclub

Meist muss man für den Eintritt in den Club eine Summe bezahlen, in der manchmal ein oder mehrere Getränke enthalten sind. Danach richtet sich der Preis für jedes weitere Getränk nach dem Getränk selbst.

Der Eintrittspreis unterscheidet sich für alleinstehende Männer, für die er höher ist, und für Paare oder alleinstehende Frauen, für die der Eintritt oft kostenlos ist. Viele werden das ungerecht oder sexistisch finden. Allerdings ist das in einem „normalen“ Club oft genauso.

Die Getränkepreise sind denen in einem Nachtclub ziemlich ähnlich. Rechnen Sie mit etwa zehn Euro für eine Cola und fünfzehn für einen Cocktail. Kurz gesagt: Die Getränke sind teuer. Aber Sie kommen ja nicht zum Durstlöschen her.

Swingerclub

Das Essen in Swingerclubs

Wenn Sie neu dabei sind, ist das Essen eine gute Gelegenheit, die Leute kennenzulernen, mit denen Sie den Abend verbringen werden.

Man kommt in schicker Kleidung oder in dem leichten Outfit, das man später beim Tanzen tragen will. Auf jeden Fall ist man beim Essen nicht nackt und zieht sich auch nicht gerade aus. Sex ist dort nicht an der Tagesordnung.

Trotzdem kann es vorkommen, dass sich ein oder zwei Paare, die schon ganz heiß sind, gleich beim Essen aufeinanderstürzen. Nehmen Sie daran keinen Anstoß, das ist erlaubt. Aber Sie müssen an nichts teilnehmen, wenn Sie nicht möchten – zu keinem Zeitpunkt.

Tanzen in Swingerclubs

Was das Tanzen angeht, ist es im Club ein bisschen wie im Nachtclub. Nur dass man weniger anhat – zumindest die Frauen. Männer behalten meist Hose und Hemd an, zumindest am Anfang. Ihre (oder Ihre) Partner(innen) dürfen Sie ausziehen, wenn Sie einverstanden sind.

Tanzen im Swingerclub

Was die körperliche Annäherung an andere auf der Tanzfläche angeht, gelten allerdings andere Benimmregeln als in einem „normalen“ Nachtclub. Denn im Swingerclub sind es meist die Frauen, die den ersten Schritt machen.

Wenn Sie eine Frau sind, zögern Sie nicht, auf der Theke oder im Käfig zu tanzen, wenn Ihnen danach ist. Sie sind nicht in einem gewöhnlichen Nachtclub, und niemand wird Sie gleich als die geilste Tussi der Gegend abstempeln, nur weil Sie gern in luftiger Höhe herumtanzen.

Männer sollten wissen, bevor sie mitten in dieses Nest lüsterner Frauen klettern: In vielen Swingerclubs kann Ihre Anwesenheit die schüchternsten Damen, oder diejenigen, die keinen männlichen Kontakt möchten, abschrecken oder sogar in die Flucht schlagen. Wenn Sie zu Ihrer Partnerin gehen, ist das okay. Aber wenn Sie niemand dorthin eingeladen hat, ist das nervig, ja sogar creepy. Genießen Sie lieber die Show oder tanzen Sie auf der Tanzfläche.

In „normalen“ Nachtclubs hat man es oft mit Nervensägen zu tun, die versuchen, sich an Ihrem Hintern zu reiben, während Sie ganz friedlich tanzen und sich nichts dabei gedacht haben. Wo auch immer man ist, dieses Verhalten ist inakzeptabel, aber im Swingerclub wird es noch weniger gern gesehen als anderswo. Deshalb kommt es nur sehr selten vor. Die Leute sind dort zivilisierter, vielleicht weil sie im Durchschnitt älter sind.

Tanzen auf einer Swingerparty

Aber wenn sich jemand zu aufdringlich verhält, zögern Sie nicht, ihn freundlich zurückzuweisen. Und wenn er weitermacht, sagen Sie den anderen Leuten, die um Sie herum tanzen, Bescheid. Sie werden ihn höflich zur Ordnung rufen. Manche Anfänger haben einfach die Spielregeln falsch verstanden, und eine kleine Erklärung schadet nicht.

Einvernehmlichkeit im Swingerclub

Da die Musik meist laut ist, ist es nicht immer einfach, sich verbal zu verständigen. Deshalb ist die nonverbale Kommunikation wichtig. Achten Sie genau auf Zeichen der Zustimmung oder Ablehnung.

Und vor allem: Lassen Sie sich Zeit. Keine Hand im Schritt und kein Lkw-Hupen am Hintern! Beim Tanzen den Arm oder das Bein einer Person zu streifen, ohne dass sie positiv reagiert, kann vorkommen und ist nicht schlimm. Das gehört zu den kleinen Unwägbarkeiten beim Tanzen. Aber auch im Swingerclub ist ein ungefragter Griff an den Hintern nicht okay: Niemand wird Sie dafür verklagen, aber Sie gelten dann als Flegel.

Wenn Sie körperlichen Kontakt suchen, achten Sie genau auf die Reaktion Ihres Gegenübers und darauf, ob die Person Sie auffordert weiterzumachen oder Ihre Geste im Gegenteil nicht zu mögen scheint. Wenn die Person Ihrem Kontakt auszuweichen scheint, sich unwohl fühlt oder Sie völlig ignoriert, hören Sie auf. Wenn ihre Reaktionen Ihre Geste gutheißen, machen Sie weiter.

Wie flirtet man im Swingerclub?

Zwischen Paaren nutzen Frauen oft den Tanz, um sich näherzukommen – die Bisexuellen unter ihnen, indem sie flirten, die anderen einfach, um sich anzufreunden. Danach entscheiden sie, ob sie sich lieber bei einem Drink weiter unterhalten oder es heiß hergehen lassen wollen, mit ihren jeweiligen Partnern oder ohne sie.

Viele Paare, in denen die Frau bisexuell ist, schwören auf diese Art der Annäherung. Dabei ist immer auch eine Portion Zufall im Spiel. Denn wenn Sie anfangen, sich auf der Tanzfläche einer Frau zu nähern, wissen Sie nicht immer, wer der Mann an ihrer Seite ist. Sie sind in einem Swingerclub. Nur weil Sie gerade zwei Menschen beim Küssen gesehen haben, heißt das nicht unbedingt, dass sie ein Paar sind.

Und es kann passieren, dass Ihnen ihr Typ überhaupt nicht gefällt. Oder dass Ihre Begleitung bei Ihrer neuen Komplizin überhaupt nicht ankommt. Das ist nicht schlimm: Man kann schließlich durchaus in einen Club gehen und sich auf Dinge zwischen Frauen beschränken. Und Flirten verpflichtet zu nichts; einander zu streicheln bedeutet nicht immer, dass es in den Kuschelecken weitergeht. Schließlich haben nicht alle dieselben Wünsche.

Um möglichst viel Spaß zu haben, sollten Sie sich allerdings lieber auf die Suche nach Leuten machen, deren Erwartungen mit Ihren vereinbar sind. Fragen Sie ruhig nach, wonach die anderen suchen.

Wenn Sie eher auf direkte Annäherungsversuche stehen, gibt es noch eine andere Möglichkeit: Verbringen Sie Zeit in den Kuschelecken und warten Sie darauf, dass man Sie zu Po(s)tivitäten einlädt, oder fangen Sie zu zweit an und laden Sie dann einige der Voyeure ein, dazuzukommen.

Sie können auch beim Essen, an der Bar oder, falls es einen gibt, im Raucherbereich ein Gespräch anfangen. Ob zum Flirten oder einfach nur zum netten Plaudern.

Gesprächsthemen im Swingerclub

Ein Gespräch anzufangen ist ja schön und gut, aber worüber?

Ein Tipp: Vermeiden Sie „Und was machen Sie sonst so beruflich?“. Niemand wird es Ihnen übel nehmen, wenn Sie die Frage stellen, aber damit droht ein langweiliges Gespräch loszugehen, aus dem man nur schwer wieder herauskommt, um zu einem sexyeren Thema überzugehen. Im Club will niemand wissen, dass Sie tagsüber Gerd sind, ein zufriedener Vertriebsingenieur in der Rolltor- und Fensterindustrie. Und wenn man ganz konkret von seinem Alltag erzählt, macht das niemanden scharf.

Ebenfalls vermeiden sollten Sie: „Wir sind doch alle aus demselben Grund hier“. Das stimmt nicht. Manche kommen in den Club, um wie die Wilden zu vögeln, andere nur zum Flirten und wieder andere einfach, um in leichter Kleidung etwas zu trinken, ohne belästigt zu werden, und dabei Leuten beim Herumturnen zuzusehen. Manche wissen noch gar nicht, warum sie hergekommen sind, und entscheiden spontan, falls sich eine interessante Gelegenheit ergibt.

Auf einer Swingerparty

Wenn Ihnen nichts einfällt: Fragen Sie die Leute, wonach sie im Club suchen. Erzählen Sie von lustigen Profilen oder ungewöhnlichen Nachrichten, die Sie auf Wyylde bekommen haben . Berichten Sie von Ihren bisherigen Erfahrungen oder bitten Sie die anderen, von ihren zu erzählen. Jeder wird mindestens eine ungewöhnliche Anekdote auf Lager haben.

Oder reden Sie über Sex. Oder erzählen Sie Belanglosigkeiten, sprechen Sie über die Leute, die Sie früher am Abend getroffen haben, über die Stimmung im Club, andere Clubs in der Gegend und so weiter.

Und wie kommt man zur Sache, wenn man gemütlich zusammensitzt und plaudert? Manche bevorzugen den subtilen Ansatz und fangen als Paar an, sich anzufassen, oder beginnen mit zärtlichen Streicheleinheiten. Andere sagen lieber direkt: „Und wenn wir zu den Kuschelecken gehen?“ Das ist das höfliche Swinger-Äquivalent zu „Na, vögeln wir?“.

Im Swingerclub Freundschaften schließen

Nur weil man in einem Swingerclub ist, heißt das nicht, dass man keine Freunde finden darf – ganz im Gegenteil! Sie können sehr wohl mit Leuten reden und sich mit ihnen anfreunden, auch wenn Sie nicht vorhaben, mit ihnen ins Bett zu gehen.

In Swingerclubs treffen Sie Menschen, denen Sie unter anderen Umständen nie begegnet wären. Sie teilen bereits eine Vorliebe fürs Swingen und eine gewisse Offenheit. Vielleicht haben Sie dadurch schon viel mehr gemeinsam als mit den Menschen, mit denen Sie im Alltag zu tun haben.

Sie sind in einem Swingerclub und nicht in einer russischen Spionage-Geheimgesellschaft. Nichts spricht dagegen, Ihre Swingerfreunde auch außerhalb der Clubs zu treffen, wenn Sie ihre Gesellschaft mögen.

Sex im Swingerclub

Kommen wir nun zu der Frage, die Ihnen seit Beginn dieses Artikels auf der Zunge brennt: Sex im Swingerclub. Wie läuft das eigentlich ab?

Die Kuschelecken im Swingerclub

In Swingerclubs gibt es normalerweise einen Bereich, der zum Herumturnen gedacht ist: die „Kuschelecken“.

Dort kann es Betten geben, mit oder ohne Vorhänge, abschließbare Kabinen oder solche, deren Tür man einen Spalt offen lassen kann, wenn man gesehen werden oder Gesellschaft bekommen möchte. Je nach Club gibt es aber auch spannendere Orte oder Einrichtungen, etwa Andreaskreuze, BDSM-Möbel, Glory Holes oder im Stil eines Lovehotels eingerichtete Räume.

Wenn Sie sich in den Kuschelecken umsehen, kann es sein, dass Ihnen Leute ziemlich direkt vorschlagen, gemeinsam zu vögeln. Fühlen Sie sich deshalb nicht verpflichtet: Zum Ablehnen reicht ein einfaches „Nein, danke“. Aber wenn Sie Lust darauf haben, ergreifen Sie ruhig die Gelegenheit.

Sie dürfen auch so ziemlich überall im Club etwas miteinander anfangen, sogar mitten auf der Tanzfläche. Die Kuschelecken bieten aber mehr Privatsphäre und normalerweise auch Matratzen.

Sexpraktiken im Swingerclub, Handtücher und Kondome

Manche vorausschauende Clubs stellen ihren Gästen saubere Kondome und Handtücher zur Verfügung.

Kondome

Kondome sind bei Swingerpraktiken natürlich ein absolutes Muss. Man teilt schöne Momente, keine Keime. Die bereitgestellten Kondome sind in Sachen Komfort nicht immer das Nonplusultra, manchmal sind sie ein bisschen zu klein, aber sie schützen vor sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten und sind praktisch, falls man selbst keine dabeihat.

In anderen Clubs muss man sich selbst welche an der Rezeption besorgen, falls überhaupt noch welche da sind.

Handtücher haben mehrere Funktionen:

  • Damit die Matratzen nicht mit Körperflüssigkeiten versaut werden.
  • Und damit man nicht direkt mit den Matratzen in Kontakt kommt. Wenn Sie an diesem Ort nicht die Ersten sind, die an dem Abend miteinander herumturnen, und die vorherigen Gäste weniger geschickt waren als Sie, kann das nützlich sein.

Und normalerweise können Sie nach dem Sex auch duschen.

Begriffe für Swingerpraktiken

Ein paar Begriffe zu Swingerpraktiken:

Swingerparty

  • Side-by-Side-Sex: Zwei Paare haben Sex im selben Raum. Es kann ein paar leichte „außerhalb des eigenen Paares“ stattfindende Streicheleinheiten geben, aber nichts Weitergehendes.
  • Soft-Swinging : Es gibt sexuelle Streicheleinheiten „außerhalb des eigenen Paares“ und Oralsex, aber beim Eindringen werden die Partner nicht „gemischt“, falls es dazu kommt: Herr A dringt in Frau A ein und Herr B in Frau B.
  • Partnertausch : Zusätzlich zu Streicheleinheiten und Oralsex tauscht man die Partner für den Geschlechtsverkehr.
  • 2+2: Herr A macht Dinge mit Frau B, während Herr B Dinge mit Frau A macht, und zwar in getrennten Räumen.
  • Dreier: Ein Mann oder eine Frau macht Dinge mit einem Paar.

Swingerpraktiken

  • Candaulismus: Ein Mann oder eine Frau schaut zu, wie sich der eigene Partner mit einem Mann, einer Frau oder einem Paar vergnügt, ohne selbst mitzumachen.
  • Voyeurismus: Man sieht anderen gern beim Sex zu, berührt sie aber nicht.
  • Exhibitionismus: Man wird gern angesehen, möchte aber nicht berührt werden.

Sex im Swingerclub

Also, ich werde Ihnen nicht erklären, was Sie beim Sex machen sollen. Das improvisieren Sie vor Ort, je nach Ihren Wünschen und denen der Menschen, die Sie kennenlernen.

Zwingen Sie sich niemals, mit jemandem zu schlafen, den Sie nicht wollen. Nicht aus Höflichkeit, nicht, um Ihrem Partner einen Gefallen zu tun, nicht, um die Gelegenheit zu bekommen, mit dem Partner dieser Person zu schlafen, und auch nicht, um Ihrer besseren Hälfte diese Gelegenheit zu verschaffen.

Noch ein wichtiger Punkt: Es ist kein „Wie du mir, so ich dir“. Wenn Sie als Paar beschließen, mit einem anderen Paar in die Kuschelecken zu gehen, versuchen Sie nicht unbedingt, die Handlungen Ihres Partners nachzuahmen.

Wenn Sie die Partner „tauschen“, kann es sein, dass Sie sich mit der Person des anderen Geschlechts aus dem anderen Paar wohler fühlen als Ihr Partner – oder noch unwohler. Wenn die Magie nicht so recht überspringt, wie Sie es sich wünschen, können Sie es langsamer angehen lassen oder den Mann oder die Frau bitten, eine Pause einzulegen und zuzuschauen. Der besseren Hälfte beim Lusthaben zuzusehen, kann richtig amüsant und aufregend sein.

Swingerparty

Und nach dem Sex?

Hatten Sie gerade einen schönen erotischen Moment? Verabschieden Sie sich nicht gleich von Ihren Partnern für diese Nacht. Auch wenn Sie sich bis jetzt nur „mitten in der Action“ kennengelernt haben.

Ohne gleich aneinanderzukleben: Ein kleiner Drink zusammen oder einfach ein kurzer Plausch ist angenehm und gehört zum guten Benehmen. Es ist ungefähr so, als hätten Sie gerade ein freundschaftliches Tischtennisturnier gespielt oder wären einen Marathon gelaufen: Nach der Action ist es immer nett, sich einen Moment hinzusetzen.

Die Swinger-Sauna

Nachmittags bieten Swingerclubs mit Pool, Dampfbad oder Sauna oft freizügiges Baden an. Man badet nackt, kann manchmal Handtücher ausleihen oder mieten, und wenn die anderen mitmachen wollen, kann man sich mit den Nachbarn im Wasser vergnügen.

Meist gilt eine Regel: Kein Sex im Wasser. Streicheln ist erlaubt, aber wenn man Körperflüssigkeiten verteilen möchte, denkt man an die Leute, die danach baden gehen, steigt aus dem Wasser und geht in die Kuschelecken.

In der Swinger-Sauna ist man gleich ganz nah am Geschehen. Man startet von Anfang an völlig nackt, und für die Verführungsphase bleibt nur wenig Platz. Vielleicht ist genau diese Einfachheit das, wonach Sie suchen.

Wenn Sie aber lieber langsam angehen lassen möchten, um herauszufinden, worauf Sie Lust haben – und ob überhaupt –, sind Swingerpartys vielleicht die angenehmere Option.

Welchen Swingerclub soll man wählen?

Zum Schluss noch die Frage: In welchen Club soll man gehen, wenn man noch keinen kennt?

Nicht alle Swingerclubs sind gleich gut. Manche sind sehr gut besucht und die Stimmung ist sehr ausgelassen, während andere eher eine gesellige Atmosphäre in kleiner Runde bieten.

Wieder andere sind ziemlich abgeranzt, mit drei Hanseln, die einen schief anschauen und dabei an ihren Schwänzen herumfummeln – und das war’s dann auch schon mit dem Publikum. Die sollten Sie natürlich meiden. Aber wie geht das, wenn man den Club nicht kennt?

Um sich einen ersten Eindruck von einem Swingerclub zu verschaffen, bevor Sie dort den Abend verbringen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Googeln Sie den Swingerclub

Die Bewertungen auf Google Maps (oder anderen Seiten) geben Ihnen schon einen ersten Eindruck.

Sehen Sie sich den Eintrag des Clubs auf Wyylde an

Schauen Sie auf Wyylde, NousLibertins oder einer anderen Swinger-Dating-Seite nach den Veranstaltungen, die der Club organisiert. Dort können Sie einen Blick auf die Anzahl der für die Partys angemeldeten Teilnehmer werfen. (Hinweis: Normalerweise kann man Veranstaltungen ansehen und sich dafür anmelden, ohne ein kostenpflichtiges Abonnement zu haben.)

Wenn nur wenige Leute angemeldet sind, vor allem unter der Woche (wenn die Leute weniger Zeit zum Ausgehen haben), heißt das nicht unbedingt, dass der Club mies ist. Manche Swingerclubs setzen stark auf Werbung im Netz, andere tun sich damit weniger hervor, ohne dass ihre Stimmung oder Besucherzahl deshalb schlecht wäre. Aber wenn dort nie jemand ist, auch am Wochenende nicht, ist das ein schlechtes Zeichen.

Fragen Sie andere Swinger

Wenn Sie sich schließlich mit anderen Swingern unterhalten, online oder in einem Club, können Sie die Gelegenheit nutzen und sie nach ein paar netten Swingerclubs in der Umgebung fragen. Ihre Erzählungen geben Ihnen eine ziemlich genaue Vorstellung von der Stimmung dort und helfen Ihnen einzuschätzen, ob sie Ihnen gefallen könnte.

 

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