Als man mir vorschlug, den ferngesteuerten Anal-Plug Little Rocket von Adrien Lastic zu testen, sagte ich aus Neugier zu, hatte aber auch ein paar Vorbehalte.
Tatsächlich hatten wir bereits einen Rabbit derselben Marke ausprobiert, den Butch Cassidy, der mich überhaupt nicht überzeugt hatte.
Dieser kleine Plug und seine Fernbedienung wirkten jedoch vielversprechender. Hier kommt also unsere Meinung zum Little Rocket von Adrien Lastic.
Verpackung
Der ferngesteuerte Anal-Plug Little Rocket von Adrien Lastic wird in einer stabilen Pappschachtel geliefert.
Sie lässt sich recht praktisch öffnen und bietet eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für das Sextoy.
Allerdings: Auch wenn sie für einen Pappkarton ziemlich stabil ist und als Aufbewahrungsbox dient, bleibt sie doch eine Verpackung.
In dieser Schachtel findet man das Sextoy und seine Fernbedienung sowie deren Ladekabel.
Aussehen des ferngesteuerten Anal-Plugs
Der Little Rocket hat die Form eines klassischen Plugs, doch seine Basis ist kugelförmig statt flach.
Die Oberfläche des Sextoys besteht aus weichem Silikon. Keine Kanten – nur die beiden Metallkontakte (zum Aufladen) an der Rückseite der Basis heben sich von der blauen Oberfläche ab.
Die Fernbedienung ist klein, rund und aus Kunststoff, mit einem kleinen LCD-Bildschirm und drei kleinen Knöpfen.
Textur und Material
Der Little Rocket ist vollständig mit Silikon überzogen, abgesehen von den beiden kleinen Metallkontakten zum Aufladen.
Das Silikon fühlt sich weich und sanft an, und das Sextoy ist zwischen der Basis und dem einführbaren Teil biegsam. Unter der Silikonschicht, die ziemlich dick wirkt, lässt sich ein fester Kern erahnen (in dem sich vermutlich der Motor befindet).
Stromversorgung des ferngesteuerten Anal-Plugs Little Rocket
Der Plug wird über einen praktischen Magnetstecker aufgeladen, wie man ihn immer häufiger sieht (und das ist auch gut so), seit Fun Factory und andere Marken diese Idee populär gemacht haben. Am anderen Ende des Kabels befindet sich ein USB-Stecker.
Die Fernbedienung hingegen wird mit einem standardmäßigen Micro-USB-Kabel aufgeladen.
Bedienelemente am Sextoy
Am Plug gibt es nur einen einzigen Knopf, der sich an der Basis befindet.
Drückt man ihn lange, schaltet man das Sextoy ein, damit es auf die Befehle der Fernbedienung reagiert, oder wieder aus.
Mit kurzen Druckbewegungen kann man zwischen den zehn Vibrationsmodi des Plugs wechseln.
Die Fernbedienung des Little Rocket
Im Gegensatz zu vielen Sextoys dieser Art wird der Little Rocket nicht über ein Smartphone, sondern mit einer Fernbedienung gesteuert.
Das ist zwar weniger modern, kann sich in manchen Situationen aber als praktisch erweisen. Zum Beispiel in Swingerclubs, wo es generell verboten ist, das Handy mitzunehmen (um Fotos zu vermeiden).

Diese Fernbedienung hat drei Knöpfe: Mit dem mittleren schaltet man die Vibrationen ein oder aus, und mit den beiden anderen wechselt man zwischen den Modi.
Es gibt zehn Modi, die mit Nummern versehen sind. Die ersten drei sind konstant, die sieben folgenden etwas verspielter.
Lautstärke
Was die Lautstärke angeht, ist der Little Rocket weit davon entfernt, ein besonders lautes Sextoy zu sein, aber man hört ihn deutlich … Und bei einem ferngesteuerten Anal-Plug, der also dazu gedacht ist, auch draußen getragen zu werden, kann das ganz schön störend sein.
Man sollte ihn also nur dort tragen, wo die Geräuschkulisse laut genug ist, um jedes Brummen aus der eigenen Kehrseite zu übertönen. In einer Bar, einem Nachtclub oder einem lauten Restaurant sollte es gehen … Aber nicht bei einem Abendessen mit den Schwiegereltern, sonst steht man womöglich als ausgewiesene(r) Furzer(in) da.
Komfort und Wirkung
Der Plug lässt sich mit etwas Gleitmittel auf Wasserbasis einführen. Aber nicht zu viel davon: Er soll schließlich nicht von selbst wieder herausrutschen.
Da der Durchmesser der Basis des Toys kaum größer ist als der des einführbaren Teils, hatte ich gewisse Bedenken, dass er versuchen könnte, wie eine kleine Rakete viel zu weit in unvorsichtige Trililis vorzudringen.
Diese Sorge hat mich nicht davon abgehalten, ihn auszuprobieren, und ich hatte keinerlei Probleme dieser Art. Trotzdem solltet ihr am Anfang vorsichtig sein, je nach eurer Anatomie …

Er ist relativ bequem, und dank seiner Biegsamkeit hat man viel Bewegungsfreiheit.
An den Komfort der Rosebuds oder der Njoy-Plugs kommt er allerdings nicht heran. Denn sein dünnster Teil, der sich bei eingesetztem Plug auf Höhe des Anus befindet, ist für längeres Tragen ein kleines bisschen zu breit. Eine oder zwei Stunden sind kein Problem, aber länger nicht.
Die Vibrationen sind recht kräftig und sorgen für angenehme Empfindungen. Zwar lösen sie keinen sofortigen Orgasmus aus, doch der Plug sorgt für ein anhaltendes Gefühl der Erregung, das jedes Mal zunimmt, wenn die andere Person die Vibrationen einschaltet.
So kann man zu zweit sehr lustige Spiele spielen, die Überraschungseffekt und die sanfte Kontrolle über die Partnerin oder den Partner miteinander verbinden.
Fazit zum ferngesteuerten Anal-Plug Little Rocket von Adrien Lastic
Die guten Punkte:
- Der Little Rocket ist ein ziemlich bequemer Plug.
- Seine Vibrationen sind recht kräftig.
- Seine Fernbedienung ist praktisch, einfach und gut durchdacht.
Die weniger guten Punkte:
- Der bequemste Plug überhaupt ist er allerdings auch nicht.
- Seine Form ist vielleicht nicht hundertprozentig sicher? (Da ich allerdings keine Probleme festgestellt habe, bin ich mir nicht sicher.)
Note finale du test
Les plus
- Eher bequem
- Vibrations ziemlich kräftig
- Praktische Fernbedienung
Les moins
- Könnte bequemer sein
- Form nicht total safe?







