Unter meinen zahlreichen Sextoys ist der Doxy Die Cast derjenige, der mir am häufigsten am Bettrand Gesellschaft leistet. Und das aus gutem Grund: Er ist ein echtes Sextoy für Faulpelze, mit dem sich ganz ohne Anstrengung ein Orgasmus nach dem anderen erleben lässt! Als ich erfuhr, dass die Marke eine wiederaufladbare Version herausgebracht hatte, den Doxy Die Cast 3R, wollte ich ihn sofort ausprobieren.
Ist der Doxy Die Cast 3R der beste Freund der Klitoris? Das finden wir in diesem Test heraus.
Verpackung des Sextoys
Bei der Verpackung kleckert Doxy nicht.
Zunächst gibt es eine schöne Schachtel aus stabilem Karton – was für einen Vibrator aus der Luxusklasse letztlich nicht weiter überrascht.
Und dann … Dann … What the …? Was ist das denn für ein Ding? Tja, ein richtig schickes Etui! Zylindrisch und aus gebürstetem Aluminium, beherbergt es das Sextoy und sein Ladekabel. Klar, es ist vielleicht ein bisschen schwer und nicht unbedingt die optimale Lösung für unterwegs, aber dafür ist es echt robust! Das Sextoy ist darin jedenfalls bestens geschützt. Und optisch macht das Ganze ordentlich was her.
Das Aussehen des Doxy Die Cast 3R
Der Doxy Die Cast 3R ist kleiner als der Die Cast, sieht seinem kleinen Bruder, dem Doxy Number 3, aber zum Verwechseln ähnlich … Abgesehen davon, dass sein Kabel abnehmbar ist, denn es handelt sich hier um die wiederaufladbare Variante. Nur die Farben unterscheiden sich. Unser Exemplar ist mattschwarz, es gibt ihn aber auch in glänzendem Violett.
Auch wenn er nicht so groß ist wie der Doxy Die Cast der ersten Generation, ist der Doxy Die Cast 3R immer noch ein ziemlich stattlicher Vibrator. Er ist nicht zum Einführen gedacht, daher interessiert uns diese Frage nur im Hinblick auf den Transport. Für den Urlaub ist er durchaus geeignet, aber ihr werdet ihn wohl nicht jeden Tag in eurer Handtasche herumtragen – es sei denn, ihr seid Mary Poppins.

Der Kopf des Sextoys lässt sich abschrauben, was die Reinigung erleichtert.
Textur und Materialien
Der Kopf des Doxy Die Cast 3R, der (normalerweise) als einziger Teil des Sextoys mit euren Intimbereichen in Berührung kommt, ist mit Silikon überzogen. Er birgt also weder gesundheitliche Risiken noch die Gefahr unangenehmer Gerüche oder einer Ansammlung von Bakterien, solange ihr ihn ordentlich reinigt – Silikon ist nicht porös.

Wie beim Die Cast oder beim Number 3 besteht der Griff des Geräts aus Metall. Kurz gesagt: Das Ding ist robust. Außerdem gehen die Vibrationen so nicht in euren Fingern verloren, sondern kommen euren erogenen Zonen zugute.
Stromversorgung des Doxy Die Cast 3R
Das Ladekabel des Doxy Die Cast 3R befindet sich im oberen Teil seines stattlichen Etuis. Es lässt sich an einen USB-Anschluss anschließen und auf der Seite des Sextoys in eine Öffnung am Ende des Griffs stecken.
Sogar das Kabel macht einen robusten Eindruck: Mit seinem dicken Stecker hebt es sich deutlich von den hauchdünnen Klinkensteckern vieler billiger Sextoys ab, die leicht kaputtgehen, wenn man nicht aufpasst.
Achtung: Der Doxy Die Cast 3R ist zwar wiederaufladbar, aber nicht wasserdicht!
Lade- und Nutzungsdauer haben wir nicht gestoppt, aber auch nichts Beunruhigendes festgestellt.
Bedienelemente und Modi
Was ich an den Doxy-Modellen besonders mag: Ihre Bedienelemente machen keine Wissenschaft daraus. Sie sind einfach und übersichtlich. Es gibt keine acht Milliarden unnötigen Modi, in denen man sich verliert, und auch keine komplizierten Tastenkombinationen, die man sich merken muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Drei große Knöpfe, die gut hervorstehen und sich selbst mitten in der Action leicht mit den Fingerspitzen finden lassen: einschalten (oder ausschalten), stärker vibrieren, schwächer vibrieren. Das war’s, und genau so ist es perfekt.

Ach ja, es gibt auch einen „versteckten“ Pulsationsmodus, den man durch langes Drücken der Einschalttaste aufrufen kann. Ich persönlich nutze diesen Modus nicht, aber ich bin auch so gut wie nie versehentlich darauf gestoßen. Meine Meinung dazu ist also vollkommen neutral.
Verwendung des Doxy Die Cast 3R
Okay, ich sollte meine anfängliche Begeisterung für diesen Test ein wenig relativieren: Der Doxy Die Cast 3R ist nun einmal nicht so leistungsstark wie der Die Cast oder der Number 3, das war ja zu erwarten … Aber er hat trotzdem ganz schön Wumms! Der legendäre Fairy Lithium kann zum Beispiel nicht mit ihm mithalten. Und auch im Vergleich mit neueren Geräten wie dem Wand We Vibe oder dem Lelo Smart Wand 2 gewinnt er den Wettbewerb mit links (oder mit hochgerecktem USB-Kabel?). Kurz gesagt: Unter den wiederaufladbaren Vibratoren pulverisiert er den Leistungsrekord.
Die Vibrationen dringen tief ein, vielleicht ein kleines bisschen weniger als bei seinen kabelgebundenen Kumpels, aber ungefähr in derselben Liga. Schnell zum Orgasmus – und das immer wieder, so oft man möchte.

Fazit zum Doxy Die Cast 3R
Die Pluspunkte:
- Der Doxy Die Cast 3R ist super stark – das ist für einen wiederaufladbaren Vibrator wirklich beeindruckend.
- Was die Qualität angeht, ist alles erstklassig: Das Sextoy wirkt extrem robust, sieht makellos aus und sein Aufbewahrungsetui ist … Mir fehlen die Worte, um es zu beschreiben, aber es ist originell und elegant.
- Seine Bedienelemente sind einfach, intuitiv und praktisch.
Die Minuspunkte:
- Er ist nicht wasserdicht: Für Orgasmen unter der Dusche oder in der Badewanne ist er also keine Option.
- Der Preis ist ziemlich hoch: fast 170 Euro. Dafür bekommt man zwar Qualität, die dem Preis gerecht wird, aber das liegt nicht in jedem Budget.
Note finale du test
Les plus
- Ultra-mega-mächtig
- Wiederaufladbar
- Qualität auf Top-Niveau
- Einfache und praktische Bedienung
Les moins
- Hoher Preis
- Nicht wasserdicht
Der Doxy Die Cast 3R ist ein hervorragender wiederaufladbarer Vibrator, der ausgesprochen leistungsstark und gut durchdacht ist. Sein einziger Makel ist der Preis, der sich zwar durch eine makellose Qualität rechtfertigt, dessen Kauf aber trotzdem eine beträchtliche Investition darstellt.
Danke an Lovehoney , der uns le Doxy Die Cast 3R für diesen Test zur Verfügung gestellt hat





