Vernetzter Keuschheitskäfig CellMate

CellMate: Test einer vernetzten Keuschheitsglocke

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Die CellMate ist der erste vernetzte Keuschheitskäfig. Das dürfte bei Fans von Fern-Dominanz und -Unterwerfung die Neugier wecken.

Allerdings gibt es einiges zu den möglichen Einsatzmöglichkeiten eines solchen Geräts zu sagen. Gibt es Risiken, wenn man jemand anderem aus der Ferne den Schlüssel zu seinem Keuschheitskäfig anvertraut?

vernetzte Keuschheitsglocke CellMate

Neugierig geworden, haben wir beschlossen, den Keuschheitskäfig CellMate zu testen.

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Verpackung des Keuschheitskäfigs

Die Verpackung macht einen ganz guten Eindruck: eine stabile Pappschachtel, innen mit Schaumstoff gepolstert. Allerdings ist kein Aufbewahrungszubehör dabei.

Verpackung der CellMate

Aussehen des vernetzten Keuschheitskäfigs CellMate

Der Keuschheitskäfig ist ziemlich hübsch. Er wirkt modern und unterscheidet sich damit von dem „medizinischen“ oder „Dungeon“-Look, den man bei vielen Keuschheitsaccessoires findet.

Keuschheitskette CellMate

Beschaffenheit und Material

Der Hauptteil der CellMate besteht aus hartem Kunststoff. Das Verschlusssystem ist aus Metall und wirkt ziemlich robust.

Die Keuschheitskette CellMate und ihr Schloss

Stromversorgung der CellMate

Die CellMate braucht Strom, um ihr Schloss zu betätigen. Sie ist wiederaufladbar.

Die CellMate und der Limpy
In Gesellschaft des Limpy

Verwendung des vernetzten Keuschheitskäfigs CellMate

Wir haben die CellMate zusammen benutzt, bevor die viel diskutierte Nachricht über gehackte vernetzte Keuschheitskäfige die Runde machte.

Damals machte uns die Frage der Sicherheit ein wenig Sorgen, aber wir beschlossen, darüber hinwegzusehen und sie trotzdem auszuprobieren. Jetzt, da wir wissen, was wir riskiert haben, glaube ich nicht, dass wir sie jemals wieder benutzen werden.

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Immer noch in Gesellschaft des Limpy

Die CellMate lässt sich ausschließlich über ihre App namens Qiui bedienen. Sie ist im App Store oder bei Google Play erhältlich.

Der Käfig aus rein materieller Sicht

Aus rein materieller Sicht wirkt das Teil solide. Beim Schloss wird nicht gekleckert: Die CellMate sorgt dafür, dass man fest eingeschlossen ist.

Der Käfig ist allerdings bequem. Ein winziges bisschen Gleitgel hilft beim Anlegen. Der Penis fühlt sich darin wohl, aber die Maße sind klein genug, um eine vollständige Erektion zu verhindern.

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Das Prinzip des vernetzten Keuschheitskäfigs

Konkret erfüllt die Kombination aus App und Käfig nur einen einzigen Zweck: das Schloss zu öffnen oder zu schließen. Man kann es selbst bedienen oder die Steuerung jemand anderem überlassen, auch aus der Ferne.

Gut umgesetzt und sicher geschützt hätte dieses Konzept ziemlich reizvoll sein können.

Die Fern-Dominanz erfreut sich großer Beliebtheit. Klar, die dominante Person kann dem Sub natürlich auch befehlen, den Käfig selbst zu schließen und ihn erst wieder abzunehmen, wenn sie es erlaubt. Aber die CellMate fügt eine physische Dimension hinzu, durch die die Kontrolle konkreter wird.

Manche schicken zu diesem Zweck die Schlüssel per Post. Das ist allerdings ein bisschen ärgerlich, wenn der Briefträger die Post verliert. Außerdem eignet sich diese Option eher für längere Anwendungen, während ein guter vernetzter Keuschheitskäfig auch kürzere Einsätze ermöglichen könnte. Zum Beispiel so lange, wie die Person mit den Schlüsseln sich vor dem Sub per Webcam masturbiert, der vorübergehend auf seinen Penis verzichten muss, um ihm anschließend zu erlauben, sich selbst zu befriedigen, wenn er brav war.

Keuschheitsgarnituren: CellMate und die Cb-6000 S

Aber leider ist diese App schlichtweg schrecklich.

Hingeschluderte Übersetzungen

Der Keuschheitskäfig wird in China hergestellt, und auch seine App stammt von dort. Kurz gesagt: Alles ist aus dem Chinesischen übersetzt.

Schon bevor wir die App installieren, bekommen wir in der Beschreibung bei Google Play einen Eindruck von der Qualität dieser Übersetzungen …

Qiui-App für den Keuschheitskäfig CellMate

„Ein neuer Freund, der Software für junge Leute entwickelt“. Äh, okay …

Und wenn ihr euch fragt, wie es mit der Datenschutzerklärung der App oder den Regeln ihrer Community aussieht: Rechnet nicht damit, dort viel Lesbares zu finden.

Datenschutzerklärung der Qiui-App CellMate

Sicherheitslücken

Eine schlecht übersetzte App ist nicht das Ende der Welt …  Aber die CellMate hat einen schwerwiegenden Mangel, der ihre Verwendung gefährlich macht und den man nicht ignorieren kann: ihre Sicherheitslücken.

Vor einigen Monaten wurden nämlich mehrere CellMate-Nutzer Opfer eines Hackerangriffs auf ihren Keuschheitskäfig! Ihr Penis saß daraufhin gefangen (ohne ihre Zustimmung) und der Hacker verlangte Lösegeld für seine Freilassung. Ein Mann saß außerdem mit eingeklemmtem Pimmel fest, nachdem es ein Verbindungsproblem mit den Servern der App gegeben hatte.

Das Problem ist, dass der Käfig standardmäßig geschlossen bleibt – eine wirklich absurde Idee. Und es gibt keinerlei nichtdigitale Notöffnung (zum Beispiel mit einem Schlüssel), falls das Gerät blockiert bleibt, während euer Penis drinsteckt und euch das Spiel keinen Spaß mehr macht.

Na ja, doch: Die Marke hat eine alternative Lösung vorgeschlagen, bei der man die Vorderseite des Käfigs aufbricht, um an die Elektronik zu kommen. Aber dafür muss man erst einmal die Daumen drücken, dass es funktioniert. Und bei dieser Methode geht euer schöner Keuschheitskäfig kaputt. Sicher, ihr werdet ihn so bald ohnehin nicht mehr benutzen wollen, aber trotzdem: fast 200 Euro sind ein stolzer Preis für ein Wegwerf-Sextoy!

Die CellMate mit zwei weiteren Keuschheitskäfigen, der CB-6000 S und der Metal Wörx Pipedream
Die CellMate mit zwei weiteren Keuschheitskäfigen, dem CB-6000 S und dem Metal Wörx Pipedream.

Und als wäre das alles noch nicht genug, sind auch einige eurer Daten, wie euer Benutzername oder euer Standort, möglichen Hackern schutzlos ausgeliefert. Aber wenn euer Pimmel schon feststeckt, ist das auch nicht mehr der Rede wert.

Seit diesen Geschichten über eingeklemmte Pimmel hat der Hersteller eine neue Version der App veröffentlicht. Aber na ja, das macht nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck. Zumal er sich nicht die Mühe gemacht hat, Nutzer, die ihre App noch nicht aktualisiert haben, softwareseitig daran zu hindern, die alte Version mit der Sicherheitslücke zu verwenden.

Fazit zum vernetzten Keuschheitskäfig CellMate

Die Pluspunkte:

  • Die Hardware ist ganz nett.
  • Das Konzept macht Spaß.

Die Minuspunkte:

  • Die schlecht übersetzte chinesische App ist schrecklich.
  • Und vor allem hat sie Sicherheitslücken, und es besteht das Risiko, dass euer Penis als Geisel genommen wird !!!

CellMate: vernetzte Keuschheitsglocke

Note finale du test

Vernetzter Keuschheitskäfig CellMate
2 .4 / 10

Les plus

  • Sympatisches Equipment
  • Lustiges Konzept

Les moins

  • Verschissene App
  • ... mit Sicherheitslücken
  • ... und ein Risiko, dass der eigene Penis als Geisel genommen wird!

Natürlich raten wir dringend von der CellMate ab, denn aufgrund ihrer Sicherheitslücken ist ihre Verwendung gefährlich. Kein Fetisch ist es wert, eine Penis-Entführung zu riskieren!

Das ist wirklich schade, denn ihre beschissene App macht ein BDSM-Accessoire völlig zunichte, dessen Grundidee sehr interessant und dessen Hardware ziemlich nett war.

Für mehr Sicherheit hätte der Käfig mit einem nichtdigitalen Sicherheitsmechanismus ausgestattet sein müssen, zum Beispiel mit einer Notöffnung per Schlüssel.

Danke an Meo.de , der uns la CellMate für diesen Test zur Verfügung gestellt hat

Hinweis: Dieser Test war leider ein Flop. Der Shop Meo.de bietet aber eine große Auswahl an Keuschheitsaccessoires, darunter viele sehr coole Modelle.

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