Es gibt wirklich, wirklich alles an skurrilen Sextoys skurrile. Ihr seid euch nicht sicher und braucht einen neuen Beweis? Jemand hat den Bitplug erschaffen, einen Analphug zum Lagern von Bitcoin.
Wie funktioniert der Bitplug?
Um es mal in aller Kürze für alle zu erklären, die gar nicht wissen, was Bitcoin ist: Es handelt sich um eine Kryptowährung, also eine Währung, die man auf einem elektronischen Speichermedium lagert. Bitcoin ist in keinem Land gesetzliches Zahlungsmittel, aber es hat einen realen Wert und kann für Zahlungen verwendet werden. Eine seiner Besonderheiten im Vergleich zu einer gewöhnlichen Währung ist, dass man für eine sichere Bitcoin-Zahlung keine Bank braucht. Nichts ist zentralisiert.
Doch Banken und Zahlungssysteme haben eine fiese Tendenz, etwas gegen Porno und Sexarbeiter zu haben. Ein jüngeres, viel beachtetes Beispiel: Mastercard und Visa haben beschlossen, ihre Verbindungen zu Pornhub zu kappen, und dabei zahlreiche unabhängige Performer in Schwierigkeiten gebracht, die auf die Plattform angewiesen waren, um einen Teil ihres Einkommens zu erzielen. Aber das ist längst nicht das einzige Missgeschick dieser Art.
Es kommt regelmäßig vor, dass Camboys/Camgirls oder Pornodarsteller/innen ihre Online-Tippkassen verlieren (oft mitsamt dem Inhalt) oder den Zugriff auf ihr PayPal-Konto, oder von einer Bank abgewiesen werden. Ihr Beruf ist doch völlig legal. Aber Banken sehen Porno nicht gerne und behalten sich das Recht vor, ihren Service jemandem zu verweigern, dessen Tätigkeit ihnen nicht zusagt.
Deshalb sehen manche Bitcoin als Mittel für Sexarbeiter, um ihre Einnahmen einzustreichen, ohne das Risiko zu laufen, vom Bankwesen genervt zu werden. Einige Camgirls sind dieser Meinung und akzeptieren daher Bitcoin-Zahlungen. (oder in anderen Kryptowährungen).
Das Problem mit Bitcoin ist, dass man es irgendwo lagern muss. Genauer gesagt lagert man einen digitalen Datensatz namens „Schlüssel”, der in etwa mit einem Eigentumsnachweis vergleichbar ist.
Dafür kann man eine spezialisierte Online-Plattform in Anspruch nehmen. Aber es gab bereits mehrere Hackings, bei denen enorme Summen gestohlen wurden. Die andere Lösung ist, den Schlüssel selbst aufzubewahren, zum Beispiel auf einer Festplatte oder einem USB-Stick. Wenn er einen beträchtlichen Betrag enthält, sollte das Speichermedium besser abgesichert und robust sein.
Der Bitplug von The Bitcoin Buttplug ist ein Analphug, der eine Opendime-Wallet enthält, eine kleine, robuste USB-Speicherkarte, mit der man Bitcoin sicher lagern und tauschen kann.
Es gibt zwei Versionen: ein Modell aus Silikon, das für die regelmäßige Nutzung als Sextoy konzipiert ist, und eines aus Harz, das nicht body-safe ist und rein dekorativen Zwecken dient.
Natürlich ist sein Geld in den eigenen Hintern zu verstecken nicht unbedingt die ultimative Methode, um sicherzustellen, dass man es nie verliert. Man sollte es eher als eine unterhaltsame Metapher sehen, die die Aufmerksamkeit der Camgirls auf die Möglichkeit lenken soll, Bitcoin-Zahlungen zu nutzen, um Bankblockaden zu umgehen.




